31-Noch kein Ende der Traumabewältigung erlittener Erniedrigungen im gekündigten Ex-Job.
ich war zwar frohen mutes, hier völlig neu ein unbelastetes weblog zu beginnen - aber der einzige spannungszustand, in dem meine finger geifernd zu triefen beginnen, ist der, in den ich mich katapultiere wenn ich mir offnen auges weiter salz in die wunden streue, was erniedrigung, beleidigung, kränkung, demütigung, mit-füßen-treten meiner begabungen, ignorieren, ausgrenzung aus dem so-called team des verlorengegangenen jobs betrifft. jeder gewöhnliche mensch wärs müd, ewig dieselbe leier zu wiederholen. mir hingegen fallen laufend neue formulierungen ein, und neue klein- und feinheiten, wie sehr man mich dort kategorisch fertiggemacht hat. systematisch. symptomatisch. und mit meinem starken charakter, dort bleiben zu WOLLEN, habe ich sie nur noch tiefere verhöhnungen ins blutende fleisch ritzen lassen. nicht ICH ritze. ich lasse ritzen. glaube ich doch, sämtliche leidenslustige anwandlungen in diversen postpubertären phasen hinter mir gelassen zu haben, renne ich immer wieder zurück wie das kind zur mutter, die nix andres tun kann, als es schlagen. und das kind kann nix andres als zur tötenden mutter zurückzurennen. apropos töten. wenn ich dürfte, würde ich. vielleicht mache ich so wenigstens irgendwen auf den spannungszustand aufmerksam. steht doch ständig in der zeitung. dass dann die polizei kommt und die stapo und das ekis und dass die dann den compi überwachen und dann mal vor der tür stehen. aber keine angst. diese drecksarbeit lasse ich schon andre machen. das schicksal hat mir schon einen vorschub geleistet. vor fast einem jahr hatte die haupttante einen unfall, der sie fast in den rollstuhl gebracht hätte. das kind raucht und hat grad mal glimpflich einen tumor besiegt. aber vielleicht züchtet sich das kind ja was dezentes an der lunge. ich habe keinen einfluss darauf. ich kann nur beobachten.
und ich beobachte viel. ich beobachte mehr als mir guttut und ja - ich stalke. aber wirklich dezent. ich zerstöre nix und ich lasse mich nicht merken. ich habe alles erfahren was ich wollte. wo die weiterhin leben, was das kind macht, wie meine nachfolge im job heißt und sogar wie tätschelnd die nun mit IHR umgehen. die, die mich geschlagen haben. emotional. hämisch. psychisch. das einzige, was mich da halbwegs rausretten kann, ist die neue beschäftigung. ich nehme mit einem wirklichen erstaunen wahr, dass ich ja doch ein vollwertiger mensch bin, der für voll genommen werden kann. der sich voll einbringen kann. der mit der/dem kollegen/-in an einem strang zieht und gleichwertig ist. auch in derselben KASTE bezahlt wird. ja, denn es war ein kastensystem, aus dem ich komme. aber das eines entwicklungslandes. wer seit 2004 oder schlimmer noch 2009 dort eintrat, ist in jedem fall der gefyckte auf mindestlohn. daran führt kein weg vorbei. nun das vorherige log, indem ich die spannungszustände kundtat, hieß woelfinsusi.blogspot. hier sind sie in der nachfolge gelandet: woelfin.blogspot. apropos nachfolge. ich habe eine nachfolgerin. sie hätscheln sie sie tätscheln sie. ich weiß es genau. ich habe es geknackt, gehackt und gelesen. gut, es ist dabei mein browser abgestürzt. zeichen für mich, es nimmer zu knacken. aber ich weiß mehr als mir guttut. gestern konnte ich nicht anders, als stundenlang laut schreien, da keiner von denen da war, denen ich liebend gerne an die kehle gegangen wäre. KEINE ANGST NEUER JOB: ich tue 'dort'/=nunHier niemandem was. es ist ja auch garnicht notwendig. aber die äußerst aufwändige psychotherapie, die ich nach dem erlittenen missbrauch, der verhöhnung und ächtung bräuchte, ist unleistbar. auch bei der bessren bezahlung derer ich mich nun erfreue. ich kann also freunde einzeln vollquatschen und ich kann ins internet tippseln, bis mir wieder der browser abstürzt. bis dahin habe ich aber schon zwischengespeichert. bytheway: ich suche einen verlag, der mit mir ein buch draus machen will.

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