33-klafts und die zwei alten
die zwei alten hießen teresa und salsa(aka mark). sie waren vor meiner zeit da gewesen, sie waren gar vor IHRER zeit bereits da gewesen. vor der zeit der tyrannin. kleine gewisse episoden gab es, welche mich ihnen quasi-verzeihen lassen. bei mark war es so, dass er mir statuten und leistungsvereinbarungen der firma gab - auch dass er sich ganz am anfang schon nach 4-6 wochen die ich im herbst 07 da war, sorgen um mich, meine motivation und verbleib gemacht hatte. bei teresa ists so dass sie nach ihrem letzten sommerurlaub in meinen raum stürzte mit der frage 'HAST DU WAS'. darum hatte sie sich also sorgen gemacht. ob ich nach dem rausschmiss wieder in lohn und brot stehen würde. tue ich hiermit. ätzend war mark vor 1 jahr geworden, als er laufend an meiner espressokochung rummäkelte. die bestellten espresso aus reiner langeweile. sie tranken ihn dann nicht aber hauptsache sie hatten ihn bestellt. da ichs leid war, dem espressogeld von pontius zu pilatus nachzurennen, besorgte ich kaffeeutensilien mit meinem privatgeld, das nicht mehr war als der betrag einer existenzrettensollenden mindestsicherung. nach einer absolution gegenüber den versorgungspostlern mark und teresa bleiben drei tote menschen auf der strecke: tyrannin, ihre princessatussi und deren kronprinz, der herr 'hatred', welcher seinem namen wahrlichst gerecht wird. das leben selbst wird diese menschen 'richten' - ich muss dazu glücklicherweise nichts beitragen. ich brauche nur erste reihe fußfrei zuzuschauen. und diese 3 leute können sich meiner nicht allzu wohlwollenden begleitenden gedanken für den rest ihres lebens sicher sein. sie sind rund 30, 40 und 50 jahre alt.
NUN ZU KLAFTS. so heißt er. unser generaldirektor. nicht in echt freilich. der name ist redaktionell gerändert. er war ein fescher kampel als ich ihn 07 kennenlernte und wahrnahm. er ist in die breite gegangen. vor verzweiflung. die firma zu retten. in 1 woche hat er sein interview, wo ich zuhören werde, ungesehen. ich habe diesen mann immer verehrt. daher wollte ich ein gespräch mit ihm. hatte dies im juli und wurde kühlst abgehandelt. vier monate darauf ist er ebenso kühl abgeschasselt worden von den allerhöchsten konzerninhabern, SEINEN vorgesetzten nämlich. kürzlich erst kam ich auf diese ausgleichende gerechtigkeit drauf. ich bin auf das interview mit ihm gespannt. und wenngleich ich in dieser exfirma vermutlich schon als stalkerin gehandelt werde: ich werde dem von mir nachhaltig verehrten klafts eine weihnachtliche karte mit meinen gedanken schicken. das wird halbwegs vernünftig rüberkommen, weil ich ja damit danke sagen kann für das interview und mein eindruck dessen. demnächst beschreibe ich einen weiteren irrsinn der von mir in der exfirma erlittenen und gemobbten 37 monate. es handelt sich um die sinnfreie verwaltung der adresskartei.
